Homepage als virtuelle Festpublikation zu Ehren des 90. Geburtstages von
Dr. Helmut Apffel
von der Bibliotheca Bipontina

 


Grußwort von OStDir. i. R. Hermann Krämer

Lieber Herr Kollege Dr. Apffel, lieber Helmut,


zu Deinem 90. Geburtstag herzliche Glück- und Segenswünsche.
Wir freuen uns alle mit Dir und wünschen Dir ein frohes glückliches Fest im Kreise Deiner Familie mit Freunden und Bekannten.
Sicher ist dieses Fest für Dich und Deine Hildegard ein Fest des Dankens und des Gedenkens an ein langes gemeinsames Leben voller Arbeit, an Deine Zeit als Vater, als erfolgreicher Lehrer und Schulleiter, an die Schüler und Kollegen.
Nimm Deine Zukunft im Vertrauen auf IHN weiter tapfer an und gehe getrost auf die 100 zu. Dann wird es ein noch größeres Fest.

Elisabeth und Hermann Krämer

 


Grußwort von Prof. Dr. Helmut Reichling

Sehr geehrter Herr Apffel,
jeder, der mit jungen Menschen arbeitet, sei es im Gymnasium oder im Rahmen der akademischen Ausbildung, wird sich in bestimmten Momenten bewusst, dass er es oft nicht selbst ist, der zu seinen Schülern redet, sondern er erkennt die lange Reihe derer, die durch ihn die Tradition einer ganz bestimmten Richtung der Bildung weitergeben.  Der Lehrende selbst war auch einmal ein Schüler, und immer dann, wenn er nicht lediglich Wissen vermittelt, sondern Einsichten und Methoden das menschliche Dasein zu verstehen, und dadurch das größtmögliche Glück der größtmöglichen Zahl zu erringen, dann wird er sich eingestehen, nur das vorläufige Ende einer Reihe von Schülern und Lehrern zu sein..
Wenn ich heute, eine Generation nach meinem eigenen Unterricht bei Dr. Apffel am Herzog-Wolfgang-Gymnasium, vor meinen Studenten stehe und ihnen das ebenso schöne wie vielschichtige Fach "Marketing-Management"vermitteln darf - auf deutsch "die Kunst der unternehmerischen Marktbearbeitung"   - so bin ich mir stets bewusst, wie sehr mein Lehrer Dr. Helmut Apffel mich und meine Sicht der Dinge geprägt hat.
Gerade an seinem 90. Geburtstag ist es mir ein besonderes Bedürfnis, meinem sehr verehrten Gymnasial-Lehrer in Erinnerung zu bringen, dass seine Lehrtätigkeit nicht mit dem Eintritt in den Ruhestand mit einem Schlag aufgehört hat.
An zahlreichen Universitäten in Deutschland haben seine Schüler heute eigene Lehrstühle, und sie tragen die Bildung, die er in die jungen Schülerseelen eingepflanzt hat, weiter und deren Schüler werden sie weitergeben. So bildet Dr. Helmut Apffel noch weiter auch wenn er nicht mehr öffentlicht lehrt.
Bei meinen Fachkollegen gelte ich als einer der glühensten Vertreter der verhaltensorientierten Betriebswirtschaftslehre, die ich in meinen Veröffentlichungen gerne als die "humanistische Betriebswirtschaftslehre" bezeichne, da sie nicht die Produktion, sondern den Menschen in den Mittelpunkt der ökonomischen Betrachtung stellt. Der Ursprung dieser Denkweise liegt freilich in unserem Herzog-Wolfgang-Gymnasium und im Griechischuntericht von Dr. Helmut Apffel. Platons Politeia, der Marketing-Fachmann Temistokles, wie ihn uns Herodot schildert, und Odysseus als Archetyp des Unternehmers - vermittelt durch Dr. Helmut Apffel - prägen mich und meine Lehre bis heute.

Dafür vielen Dank
Ihr Schüler Helmut Reichling

 

 

Grußwort von Eckhart und Gertrud Schiller

Sehr geehrter Herr Dr. Apffel,

die besten Grüsse und Wünsche für ein langes Leben ohne Plage!

Ihr Eckhart Schiller



Grußwort von Studiendirektorin Anita Bischoff

Sehr geehrter Herr Dr. Apffel,

Ihre Tochter Doris hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich Sie im Internet finden kann und ich möchte mich der Schar der On-line-Gratulanten anschließen.

Verzeihen Sie mir bitte, dass ich Sie an Ihrem Ehrentag nicht persönlich aufgesucht habe. Es fehlte mir einfach der Mut dazu.

Ich weiß, wie solche Ereignisse die Betroffenen gesundheitlich mitnehmen können und wollte Ihnen und Ihrer Frau nicht zu Last fallen.

Wie ich hörte, haben Sie diesen Tag in aufrechter Haltung und mit Bravour gemeistert.

Es tut mir Leid, dass Ihre und meine Schule nicht mehr existiert und alle Mühe vergeblich war, in Zeibrücken die humanistische Bildung ins neue Jahrtausend zu retten. Alles hat seinen "kairos" und fällt der Vergänglichkeit anheim. Dass ich noch am Herzog-Wolfgang-Gymnasium Schülerin und Lehrerin sein durfte, bedeutet für mich Ehre und Freude.

Ihnen wünsche ich alles Gute im Kreise ihrer Familie

Ihre Anita Bischoff

 

Vita und Veröffentlichungen von Dr. Helmut W. Apffel

Weitere Grußadressen an den Jubilar nimmt die Bibliotheca Bipontina gerne per E-mail entgegen
und wird diese hier veröffentlichen

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