Bibliotheca Bipontina
Wissenschaftliche Bibliothek zu Zweibrücken

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Die virtulle Ausstellung der Bibliotheca Bipontina

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Biblia germanicolatina.

Witteberg: Schwertel 1565

T 702, 1-10

Geschenk des Kurfürsten August von Sachsen und seiner Gattin an Pfalzgraf Karl mit entsprechendem handschriftlichen Widmungs- und Eigentumsvermerk von Karls eigener Hand.

 

 Bibel Wittenberg 1565

Namenszug auf Bibel

Luther, Martin: Hauspostill uber die Sontags und der fürnemesten Feste Evangelien...

Jhena 1572: Richzenhain                      

T 53 B

Geschenk von Karls Vormund, Landgraf Moritz Philipp von Hessen, für den dreizehnjährigen Pfalzgrafen.- Der Einfluß des Landgrafen von Hessen, des Kurfürsten von Sachsen und auch jener von Karls ältestem Bruder Philipp Ludwig von Neuburg sorgten für die spätere entschieden lutherische Haltung des Pfalzgrafen.

 

 Karls Trauerfeier

Sechs christliche Trost und Leichenpredigten uber den tödtlichen Abgang des ... Herrn Carls, Pfaltzgravens bey Rhein ... anno 1600 gehalten.

Laugingen 1601: Winter                                                                     T 900

Brauner Kalbslederband, verziert mit den Wappen des Pfalzgrafen Philipp Ludwig von Neuburg und seiner Gattin, Pfalzgräfin Anna von Jülich-Kleve, datiert 1600, dem Sterbejahr Karls.

 

 

 VITA  
Pfalzgraf Karl
 Stammvater der Linien Birkenfeld-Zweibrücken

1560

4. September geboren in Neuburg a.d.Donau als fünfter Sohn von Herzog Wolfgang von Zweibrücken (1526 - 1569) und Anna,
Tochter des Landgrafen Philipp I. von Hessen (1529 -1591)          
Kindheit in Zweibrücken

1569

nach Tod des Vaters Vormundschaft seines Onkels Landgraf Wilhelm IV. von Hessen-Kassel, Kurprinz Ludwigs VI. von der Pfalz, streng luth. Statthalter der Oberpfalz sowie der älteren Brüder Philipp Ludwig  von Neuburg und Johann I. von Zweibrücken.
Umfassende Erziehung am neuburgischen Hof durch Karls Lehrer Martin Kepler.

1573

1573 Ankunft am kursächsischen Hof in Dresden zur weiteren geistigen und höfischen Erziehung bei Kurfürst August, dem Schwager von Karls Mutter und Kurfürstin Anna.
Pfalzgraf Karl wurde zusammen mit dem gleichaltrigen Kurprinzen Christian I. (1560 - 1591) lutherisch erzogen.

1577

Rückkehr nach Neuburg und Aufenthalt am kurpfälzischen Hof in Heidelberg.
Dort war unter  Kurfürst Ludwig VI. (1576-1583) das Luthertum  wieder eingeführt worden.

1579

Wahl zum Rektor der Universität Heidelberg. Aufgrund seiner hervorragenden Ausbildung wird Karl später als einer der gelehrtesten Fürsten seiner Zeit gelten.

1580

Reise nach Dresden und Kavalierstour in Sachsen und Frankreich mit Christian I.

1584

Johann I. von Zweibrücken übergibt seinem Bruder anläßlich seiner Volljährigkeit entsprechend den Bestimmungen des Meisenheimer Testaments von Herzog Wolfgang die Zweibrücker Hälfte der Hinteren Grafschaft Sponheim.
Förmlicher Regierungsantritt am 24. August 1584, Wohnsitz wird die Burg Birkenfeld.

1585

Hochzeit mit Dorothea, Tochter von Herzog Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg und Dorothea von Dänemark.

1586

Die schlechte wirtschaftliche Lage der Grafschaft Sponheim bedingt den Eintritt Karls in die Dienste des Markgrafen Georg Friedrich von Brandenburg-Ansbach, dem Schwager seiner Frau. Karl führt u.a. im "Straßburger Kapitalstreit" diplomatische Verhandlungen .

1590

Pfalzgraf Karl wird Präsident des Geheimen Hof- und Kammerkollegiums. Sein Wohnsitz wird Ansbach.

1591

Geburt des ältesten Sohnes und Nachfolgers Pfalzgraf Georg Wilhelm.  Prägung einer goldenen Gedenkmünze. Generalvisitationen, mit dem Ziel, die Kirchenlehre und Ceremonien in Trarbach und Birkenfeld auf der Basis der Augsburgischen Konfession zu  vereinheitlichen. Birkenfeld wird zwischen dem Kurfürstentum Trier und dem reformierten Pfalz- Zweibrücken zur lutherischen Enklave.

1593

Geburt der einzigen Tochter Sophie.
Teilnahme an einem Collegium in Neuburg zur Schlichtung der Streitigkeiten um die Concordien- Formel.

1594

Rückkehr nach Birkenfeld und Ausbau der Residenz.
Geburt des Sohnes Friedrich.

1595

Vertrag zu Kastellaun: Aufteilung der Hinteren Grafschaft Sponheim. Pfalzgraf Karl bekommt die Ämter Birkenfeld, Allenbach und Fraunberg, Markgraf Eduard Fortunatus den Rest der Grafschaft zur alleinigen Verwaltung.

1598

Geburt des Sohnes Christian

1600

Neuauflage der Kirchenordnung Herzog Wolfgang durch Karl mit einer von ihm verfaßten Vorrede.              

6. Dezember: Tod des Pfalzgrafen nach der Teilnahme an einer Tauffeierlichkeit

19. Dezember: Bestattung von Pfalzgraf Karl in der Familiengruft der Meisenheimer Kirche

 

 Sarg

 

 Der Katafalk Karls I.

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